Val Mesolcina
Mesocco
- Burgruine, mittelalterliche Herkunft
- Kirche Sta. Maria al Castello am Fuss des Burghügels, 12 Jh., Kssettendecke und Bemalungen aus der Mitte der XV Jh.
- Unteres a Marca Haus oder Archiv a Marca: erbaut um 1668. Hier werden über 10'000 Dokumente aufbewahrt.
- Oberes a Marca Haus oder Maggiorasco Haus: um 1564 errichtet. Im Innern befindet sich das sogenannte ”Karl - Borromäus -Zimmer ”, in dem der Mailänder Erzbischof anlässlich seiner Pastoralvisite im Misox (1583) gewohnt haben soll
Soazza
- Kirche San Martino, bereits 1219 erwähnt, mit Kassettendecke aus Holz (XVII Jh.), daneben die Barockkapelle Madonna Addoloranta (1751)
- Hospiz:: im Jahr 1636 nach der Ankunft der Kapuzinermönche erbaut
- Haus a Marca aus dem Jahr 1642, Wohnhaus von Clemente Maria a Marca, letzter Bündner Landeshauptmann im Veltlin (1797). Heute Privathaus
Norantola
- Burgruine Norantola, mittelalterlicher Bau (XII - XIII Jh.), gehörte zum Besitz der Herren von Sax
Grono
- Cà Rossa (Rotes Haus), Bürgerhaus von 1721. Säle mit Stuckdecken aus dem XVIII. Jh.
- Torre Fiorenzana: Fünfstockiger Wohnturm aus dem XII. Jh
Roveredo
- Haus Zuccalli, Geburtshaus des berühmten Baumeisters Gaspare Zuccalli, der vor allem in Süddeutschland und Salzburg wirkte
- Haus Gabriele de Gabrieli, das der gleichnamige berühmte Architekt für seine Familie umgebaut hatte
- Kapelle Sta. Maria in Paltan, einschiffiger Bau mit Vorhalle, von dem sogar der weltberühmte Tessiner Architekt Mario Botta inspiriert wurde
- Halseisen und Galgenreste aus dem Jahr 1542 zeugen von der Funktion des Ortes als Gerichtsort der Trivulzio
San Vittore
- Volkskundliches Museum mit einer Ausstellung, die den Misoxer Stukkateuren gewidmet ist. Öffnungszeiten: Mi-Sa 14-17. Für Sonderbesichtigungen +41 (0)91 827 10 85 anrufen
- Kapelle San Lucio, der originelle Rundbau aus karolingischer Zeit (VIII Jh.) ist einzigartig in der ganzen Region
- Torre di Pala, Rest einer ehemals grösseren Wohnburg aus dem Besitz der Herren von Sax (XII.-XII)
- Nicht vergessen darf man die zahlreichen, überall in der Landschaft verstreuten Grotti, die dazu einladen, unter dem Schatten der Kastanienbäume die lokalen Spezialitäten zu geniessen.
Weitere Infos
www.grigioni-italiano.ch
www.montelaura.ch